Wer liebt, der schiebt – Die Schubkarre

Auf der Baustelle oder im Garten ist die Schubkarre nicht wegzudenken, denn sie ist ein nützliches “Werkzeug“ um schwere Lasten von A nach B zu transportieren. Aber Schubkarre ist nicht gleich Schubkarre und so gibt es bei den verschiedenen Modellen doch einige Unterschiede. Einige Dinge die man beachten sollte zählen wir hier nun auf.

Das Material

Lange Zeit bestanden Schubkarren vorrangig aus Holz. Das hat sich allerdings geändert, da die Witterung die Schubkarren leicht angreifbar gemacht hat. Die Lebensdauer war daher stark eingeschränkt. Heute werden Schubkarren zum größten Teil aus rostfreien Metall hergestellt. Die Wanne der Schubkarre besteht in der Regel aus Blech und kann extrem hohe Lasten tragen, die fast keine Grenzen kennen. Das Blech ist zusätzlich verzinkt damit dieses rostfrei wird und nicht von Feuchtigkeit angegriffen werden kann. Zusätzlich dazu sind viele Schubkarren lackiert was nicht nur der Optik sondern auch weiter gegen Korrosion schützt. Die Materialstärke der Wanne beträgt bei preislich durchschnittlichen Schubkarren ca. 1 Millimeter, wenn man mehr Geld investiert bekommt man auf Bleche die stärker und somit robuster sind. Selten anzutreffen sind dagegen Wannen aus Kunststoff, doch auch diese sind zu erhalten.

Noch mehr kosten Schubkarren die auf Fiberglas setzen. Diese sind sehr hochwertig und eher im gewerblichen Bereich wie auf Baustellen anzutreffen wo Wert auf sehr hochwertiges Werkzeug gesetzt wird. Schubkarren aus Fiberglas sind definitiv kostenintensiver als welche aus Blech oder Kunststoff.

Vorteile einer Blechwanne:

  • Geringe Kosten
  • Sehr stabil
  • Rostfrei

Vorteile einer Kunststoffwanne:

  • Geringes Gewicht
  • Günstig
  • Kein verbeulen möglich
  • Rostfrei

Der Rahmen

 Auch beim Rahmen setzen die meisten Hersteller auf verzinkten Stahl, das es stabil und witterungsresistent ist. Das Metall ist dann in der Regel noch Pulver bzw. Kunststoffbeschichtet. Auch dieser Arbeitsschritt dient dem Schutz vor Rostschäden, neben der Optik natürlich.

Die Griffe

Die Griffe einer Schubkarre bestehen in der Regel immer aus griffigen Kunststoff oder Metall, dass Kunststoffüberzogen ist. Einige Schubkarren verfügen aber auch über Griffe die aus Holz gefertigt wurden.

Die Reifen

Bei den Reifen gibt es zwei verschiedene Varianten. Entweder man entscheidet sich für mit Luftgefüllte Reifen oder welche aus Vollgummi. Die luftgefüllten Reifen haben den Vorteil, dass sie Unebenheiten im Boden besser ausgleichen wodurch eine Verschüttung des Inhaltes der Schubkarre verringert wird.…

Elektrotacker im Handwerk

Mit einem Elektrotacker haben Sie die Möglichkeit verschiedene Baumaterialen miteinander mit Hilfe von Klammern zu befestigen. Im Alltag hat jeder sicher schon einmal einen Tacker benutzt mit dem man Papier zusammenheftet. In der Werkstatt funktioniert der Elektrotacker ähnlich. Besonders beliebt sind diese bei Polsterer die damit Stoffe aus Textil oder Leder an Möbel befestigen können. Die Alternative zu einem Elektrotacker stellt im Handwerk der Drucklufttacker da. Dieser verfügt über mehr Kraft und kann auch dickere Materiale durchschlagen. Bei einem Drucklufttacker wird zusätzlich ein Kompressor benötigt. Es gibt auch noch weitere Arten die wir im weiteren Verlauf des Artikels vorstellen werden.

Die verschiedenen Tackertypen

Es gibt einige Hersteller von Tackern für die Werkstatt und Baustellen. Die bekanntesten dürften dabei Bosch, Black und Decker, Einhell und Novus sein die sich auf die Herstellung von Elektro-Werkzeug spezialisiert haben. Man unterscheidet zwischen den folgenden Tacker-Varianten:

Handtacker

Der Handtacker ist der Klassiker. Mit Hilfe eines Hebels wird im inneren des Tackers eine Feder gespannt die ab einer bestimmten Drucktiefe nach einen Schlagstift auslöst. Dieser Stift drückt die Klammer nun mit hoher Geschwindigkeit in das Baumaterial. Die Klammer wird dabei wie eine Art Nagel in das Material geschlagen. Der Handtacker ist eher für dünnere Materiale gedacht, da er bei dickeren Schwierigkeiten hat genügen Kraft zu entwickeln um diese zu durchdringen. Auch Schlag- und Hammertacker kann man in das Gespann der Handacker zählen. Bei diesen Varianten wird der Tacker mit großem Schwung auf das zu bearbeite Material gehauenen, ähnlich wie das bei einem Hammer der Fall ist. Der größte Vorteil bei allen Handtackern ist, dass ,man unabhängig von Stromkabel und Batterien arbeiten kann. Der Nachteil ist, dass man nur dünnes Material bearbeiten kann.

Akku-Tacker

Die bereits erwähnten Elektrotacker sind für dickere Materialien gedacht und werden ähnlich wie der Handtacker bedient. Auch hier wird der Schlagbolzen mithilfe einer Feder gespannt. Allerdings erfolgt das Spannen nicht durch einen Hebel, sondern elektrisch. Der Vorteil neben der höheren Energie ist, dass man selber kaum Kraft aufwenden muss um den Tacker zu bedienen, da die manuelle Spannung der Feder wegfällt. Die Elektrotacker werden sehr gern im Handwerk angewendet. Als Energiequelle können bei kleineren Tackern Batterien und bei größeren Akkus dienen. So lassen sich die Geräte auch bequem auf der Baustelle und Garten nutzen.

Netz-Tacker

Noch größere Elektrotacker müssen direkt an das Stromnetz geschlossen werden. Dadurch verlieren sie zwar ihre Mobilität, haben dafür aber umso mehr Power. Angesclossen werden Sie an normale Steckdosen mittels eines Stromkabels. Auch diese Tacker werden gerne von Heimwerker und Handwerker genutzt. Für das Anbringen von Stoffen, Holz oder Leder sind sie bestens geeignet. Neben den normalen Klammern gibt es die Netz-Tacker auch mit Nägeln die eingesetzt werden können. Dazu ist nur ein separates Magazin für das Elektro-Werkzeug nötig.

Drucklufttacker

Die letzten Tacker die wir hier vorstellen sind die Drucklufttacker. Diese werden mit einem Kompressor betrieben und stellen wohl die leistungsstärksten Tacker dar. Mit dem entsprechenden Modell kann locker Holz oder sogar leichtes Gestein durchschlagen werden.…