Messwerkzeuge – Zollstock, Maßband und Co.

Der Zollstock gehört zur Ausrüstung jedes Hand und Heimwerkers. Mit diesem Messgerät haben Sie die Möglichkeiten Arbeitsmaterialen oder Bauabstände zu messen, festzulegen und zu markieren. Es gibt zwei Varianten, einmal der normale Zollstock bzw. Gliedermaßstab und das Maßband. Welche Variante bevorzugt wird, dass ist unterschiedlich und hängt wohl hauptsächlich vom persönlichen Geschmack ab.

Allgemeine Informationen

Der Zollstock ist ein Messwerkzeug das sich in jedem Werkzeugkasten wiederfindet. Mit ihm lassen sich Entfernungen messen und markieren. Der Zollstock wird eher auf der Baustellen angewandt, das Maßband findet man dort zwar auch, findet aber auch bei Schneidern einen vermehrten Einsatz. Handwerker und Heimwerker setzen in der Regel auf ein Zollstock.

In Kombination mit dem Messgerät wird häufig ein Bleistift eingesetzt mit dem die gemessenen Entfernungen und Abstände markiert werden können. Ein Praxisbeispiel wäre eine Bohrung in der Wand die so festgelegt werden kann, damit der Handwerker weiß wo die Bohrmaschine angesetzt werden muss.

Zollstöcke gibt es mittlerweile überall zu kaufen. Egal ob im Internet, Baumarkt oder Kaufhaus, wer einen Zollstab benötigt hat viele Möglichkeiten diesen zu ordern. Wer Geld sparen möchte, der kann beim örtlichen Handel auch nach Werbe-Zollstäbe fragen. Werkstätten bieten so zum Beispiel öfters mit ihrer Anschrift und Telefonnummer bedruckte Zollstöcke an kostenfrei als Werbegeschenk an. Wer hochwertige Modelle benötigt verlässt sich lieber auf den Baumarkt oder Werkzeug-Fachhandel. Der Verkäufer kann Sie dort fachkundig beraten und ihnen ein für Ihre Bedürfnisse gerechte Modell empfehlen.

Merkmale eines Zollstabs

  • Dient als Messwerkzeug
  • Gibt es als Zollstock und als Messband
  • Wird häufig als Werbemittel verwendet und verschenkt
  • Gibt es Vielerorts zu erwerben (Kaufhaus, Baumarkt, Fachhandel etc.)
  • Preislich meist zwischen 2 bis 5 Euro
  • Sind in verschiedenen Farben erhältlich
  • In der Regel in 2 Meter Länge zu erhalten

Werkzeug-Hersteller von Zollstöcken

Hersteller gibt es sehr viele, fast jeder Werkzeug-Anbieter hat Zollstöcke in seinem Angebot und vermarktet diese mehr oder weniger offensiv. Ein Anbieter der sich auf Messgeräte spezialisiert hat ist Stabila. Stabila bietet unterschiedlichste Zollstöcke in verschiedenen Farben. Längen und Materialien an. Das beliebteste Modell ist der Zollstock Basic. Klassisch Weiß, aus Kunststoff und 2 Meter lang. Wer einen individuell gestalteten Zollstock bevorzugt, dem bietet der Werkzeug-Anbieter an, einen Blanko Zollstock persönlich bedrucken zu lassen.

Vorteile

  • Lässt sich individuell bedrucken
  • Günstig in der Anschaffung
  • Vielseitig einsetzbar

Nachteile

  • Eingeschränkte Größe

In der Regel zählt jeder Handwerker und auch die meisten Heimwerker eine Zollstock zu ihrem Inventar. Wer ein Maßband bevorzugt hat eher dieses im Werkzeugkasten verstaut. So oder so sollte das Werkzeug in keiner Ausrüstung fehlen, da es vielseitig anwendbar ist und das Arbeiten auf der Baustelle erleichtert…

Der Hausbau: Diese 3 Kostenfallen lauern auf Sie

Nicht wenige träumen von einem Eigenheim und möchten diesen irgendwann einmal bauen oder bauen lassen. Doch wie wir alle wissen, kann der Bau des Eigenheims auch mit Kostenfallen versehen sein. Wer kennt nicht TV-Formate wie „Die Bauretter“ oder „Glück in Vier Wänden“ die einen nur zu gut vor Augen halten was alles beim Hausbau schief gehen kann und wo die Kostenfallen lauern.

Wir zeigen Ihnen hier die 3 üblichen Gefahrenherde die beim Bau eines Hauses entstehen können.

Die Baufinanzierung

 

Bevor ein Haus gebaut werden kann muss man sich Gedanken über die Finanzierung machen. Nicht selten wird hier der Fehler gemacht, dass man die zukünftigen Kosten zu knapp bemisst und sich ordentlich verschätzt. Man darf nicht nur die Kosten für den Bau an sich bemessen, sondern auch bedenken, dass laufende Kosten wie Reparaturen und andere Arbeiten anfallen können die sich finanziell zu Buche schlagen.

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Am Ende ist jeder Bau teurer als man denkt“. Daher planen Sie auf jeden Fall einen Spielraum ein, denn nichts ist schlimmer als wenn mitten im Hausbau das Geld ausgeht und die Baustelle geschlossen werden muss.

Wenn möglichst versuchen Sie so viel Eigenkapital mit einzubringen wie möglich, denn so sinkt das Risiko des Baufinanzierers und Sie müssen weniger Zinsen zahlen.

Die Baunebenkosten

 

Neben den normalen Kosten wie die Baukosten des Hauses und des Grundstückes können natürlich hauch weitere Dinge Finanziell zu Buche schlagen – die sogenannten Baunebenkosten! Die Baunebenkosten können um ein vielfaches höher ausfallen als man es sich vielleicht denkt, daher planen Sie diese großzügig in Ihre Kalkulation mit ein.

Beispiele für Baunebenkosten sind Beispielsweise:

  • Kosten für Architekt, Statiker etc.
  • Behörden und Genehmigungskosten
  • Telefon, Strom, Grundbucheintrag
  • Kosten für Versicherungen
  • Zinsgebühren

Umgangssprachlich sagt man in der Regel, dass ca. 20 Prozent der Gesamtkosten für die Baunebenkosten anfallen. Kostet das Haus 200.000 Euro fallen für die Nebenkosten ungefähr 40.000 Euro an. Somit würden für die Realisierung des gesamten Projektes 240.000 Euro anfallen. Natürlich ist das nur eine Faustformel und nicht in Stein gemeißelt. Es gibt durchaus Beispiele in denen die Nebenkosten geringer, aber auch höher ausgefallen sind. Wichtig ist eine gute Planung im Voraus, damit man auf alle Eventualitäten vorbereitet ist.

Betrug am Hausbau

 

Überall da wo es Geld zu verdienen gibt, gibt es Unternehmen und Gesellschafter die nicht zu den seriösesten gehören – kurz gesagt es gibt Betrüger! Ein leider gängigstes Beispiel sind Bauunternehmen, die Ihnen einen Kostenvoranschlag unterbreiteten und für den Bau eine Vorkasse verlangen. Sobald Sie diese entrichtet haben meldet das Bauunternehmen Insolvenz an womit Ihr Geld verloren ist. Das Unternehmen dagegen, meldet sich einfach unter einem anderen Namen neu an und kann die Masche unversehrt wiederholen.

Achten Sie daher darauf mit welchen Bauunternehmen Sie zusammenarbeiten. Holen Sie sich Referenzen ein und begutachten Sie die Firma vor einem Vertragsabschluss. Sind professionelle Werkzeuge und Elektromaschinen vorhanden, die für einen Hausbau benötigt werden, ist dies schon einmal ein gutes Zeichen.

Wenn Sie diese 3 Punkte beachten, minimieren Sie das Finanzielle Risiko bei Ihrem Hausbau ungemein. Wir wünschen nun Viel Glück und Erfolg bei der Erfüllung Ihres Traumes von einem Eigenheim!…