Der Hausbau: Diese 3 Kostenfallen lauern auf Sie

Nicht wenige träumen von einem Eigenheim und möchten diesen irgendwann einmal bauen oder bauen lassen. Doch wie wir alle wissen, kann der Bau des Eigenheims auch mit Kostenfallen versehen sein. Wer kennt nicht TV-Formate wie „Die Bauretter“ oder „Glück in Vier Wänden“ die einen nur zu gut vor Augen halten was alles beim Hausbau schief gehen kann und wo die Kostenfallen lauern.

Wir zeigen Ihnen hier die 3 üblichen Gefahrenherde die beim Bau eines Hauses entstehen können.

Die Baufinanzierung

 

Bevor ein Haus gebaut werden kann muss man sich Gedanken über die Finanzierung machen. Nicht selten wird hier der Fehler gemacht, dass man die zukünftigen Kosten zu knapp bemisst und sich ordentlich verschätzt. Man darf nicht nur die Kosten für den Bau an sich bemessen, sondern auch bedenken, dass laufende Kosten wie Reparaturen und andere Arbeiten anfallen können die sich finanziell zu Buche schlagen.

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Am Ende ist jeder Bau teurer als man denkt“. Daher planen Sie auf jeden Fall einen Spielraum ein, denn nichts ist schlimmer als wenn mitten im Hausbau das Geld ausgeht und die Baustelle geschlossen werden muss.

Wenn möglichst versuchen Sie so viel Eigenkapital mit einzubringen wie möglich, denn so sinkt das Risiko des Baufinanzierers und Sie müssen weniger Zinsen zahlen.

Die Baunebenkosten

 

Neben den normalen Kosten wie die Baukosten des Hauses und des Grundstückes können natürlich hauch weitere Dinge Finanziell zu Buche schlagen – die sogenannten Baunebenkosten! Die Baunebenkosten können um ein vielfaches höher ausfallen als man es sich vielleicht denkt, daher planen Sie diese großzügig in Ihre Kalkulation mit ein.

Beispiele für Baunebenkosten sind Beispielsweise:

  • Kosten für Architekt, Statiker etc.
  • Behörden und Genehmigungskosten
  • Telefon, Strom, Grundbucheintrag
  • Kosten für Versicherungen
  • Zinsgebühren

Umgangssprachlich sagt man in der Regel, dass ca. 20 Prozent der Gesamtkosten für die Baunebenkosten anfallen. Kostet das Haus 200.000 Euro fallen für die Nebenkosten ungefähr 40.000 Euro an. Somit würden für die Realisierung des gesamten Projektes 240.000 Euro anfallen. Natürlich ist das nur eine Faustformel und nicht in Stein gemeißelt. Es gibt durchaus Beispiele in denen die Nebenkosten geringer, aber auch höher ausgefallen sind. Wichtig ist eine gute Planung im Voraus, damit man auf alle Eventualitäten vorbereitet ist.

Betrug am Hausbau

 

Überall da wo es Geld zu verdienen gibt, gibt es Unternehmen und Gesellschafter die nicht zu den seriösesten gehören – kurz gesagt es gibt Betrüger! Ein leider gängigstes Beispiel sind Bauunternehmen, die Ihnen einen Kostenvoranschlag unterbreiteten und für den Bau eine Vorkasse verlangen. Sobald Sie diese entrichtet haben meldet das Bauunternehmen Insolvenz an womit Ihr Geld verloren ist. Das Unternehmen dagegen, meldet sich einfach unter einem anderen Namen neu an und kann die Masche unversehrt wiederholen.

Achten Sie daher darauf mit welchen Bauunternehmen Sie zusammenarbeiten. Holen Sie sich Referenzen ein und begutachten Sie die Firma vor einem Vertragsabschluss. Sind professionelle Werkzeuge und Elektromaschinen vorhanden, die für einen Hausbau benötigt werden, ist dies schon einmal ein gutes Zeichen.

Wenn Sie diese 3 Punkte beachten, minimieren Sie das Finanzielle Risiko bei Ihrem Hausbau ungemein. Wir wünschen nun Viel Glück und Erfolg bei der Erfüllung Ihres Traumes von einem Eigenheim!